Martin Frank: „Alles ein bisschen anders“
Am Freitag, 13. Januar, wird auf dem „Podium“ im „Canada“ (Obermauerbach) „Alles ein bisschen anders“. Nach seinem ersten Soloprogramm „Ich pubertiere!“, welches zwischenzeitlich mit dem niederbayerischen Kabarettpreis 2014 und er selbst als Österreichs Nachwuchskabarettist 2014 ausgezeichnet wurde, präsentiert Martin Frank jetzt sein neues Programm, eben „Alles ein bisschen anders“. Aufgewachsen auf einem Bauernhof im Bayerischen Wald, nach strengen Regeln und sehr anständig von seiner Oma erzogen, hat er den Sprung in die Landeshauptstadt gewagt. Hier will er seinen Traum, Opernsänger zu werden, endlich wahr werden lassen. Dabei prallen allerdings zwei völlig unterschiedliche Welten aufeinander. In der Großstadt können die meisten Gleichaltrigen den Begriff Märtyrer nur einem Pkw mit vier Türen zuordnen, und „Grüß Gott“ wird zum Teil als Belästigung empfunden. Dass der Bäcker seinen Laden später aufschließt als zuhause die Rindviecher aufstehen, will nicht in seinen Kopf gehen. Eine einfache U-Bahn-Fahrt stellt sich für ihn nahezu als sexuelle Belästigung heraus und überfordert den jungen Schauspielschüler komplett. Er kann sich einfach nur schwer in das Großstadtsystem einordnen. Bis jetzt hatte Martin immer nur zuhause im Kuhstall seine klassischen Arien gesungen und den Kühen schien es gefallen zu haben, zumindest stieg deren Milchleistung rasant an. Ob es dem anspruchsvollen Publikum in der Großstadt gefallen wird, muss sich noch herausstellen, denn an einer Steigerung der Milchleistung wird sich das dieses Mal nicht so einfach messen lassen können. Einlass: 19.00 Uhr, Beginn ca. 20.15 Uhr; freie Platzwahl; Tickets: 12 Euro (+ VVK-Gebühren) an allen bekannten VVK-Stellen, Restkarten an der Abendkasse.







Rockikonen von „Fosterchild“ beim „Canada“
Die Konzerte der Rockikonen von „Fosterchild“ sind Tradition beim „Canada“ in Obermauerbach. Einmal im Jahr heißt es (getreu dem Band-Motto) „In Rock We Trust“. Bühne frei also für „Fosterchild“ am Samstag, 14. Januar! Im Oktober 1983 treffen sich in Aichach sieben junge Burschen im Keller eines Wohnhauses, um dort ihre lange Musikkarriere zu starten: „Fosterchild“ wird gegründet. Inmitten der Neuen Deutschen Welle, umgeben von Föhnfrisuren und Tennissocken über der Röhrenjeans, stemmen sich die Jungs von „Fosterchild“ gegen den schrillen Kuscheltrend. Und setzen auf ehrlichen, handgemachten, mitreißenden Rock. Und sie sind sich stets treu geblieben. Sie haben im Laufe der Zeit ihren eigenen Rockstil gefunden – und über all die Jahre verfeinert. Was mit dem ersten Auftritt im Januar 1984 im Aichacher Pfarrzentrum begann, ist heute eine einmalige Bandgeschichte mit unzähligen Auftritten in ganz Bayern und Hamburg, drei CDs, diversen Umzügen in neue Übungsräume und dem einen oder anderen Wechsel in der Besetzung. Auf ihrer „100 Jahre auf der Bühne und immer weiter“-Tour spielen Hans Kreitmeir (Bass, Vocals), Thomas Schlatterer (Keyboards), Georg Schlatterer (Gitarren, Vocals), Jürgen Schulze-Ferebee (Vocals), Steff Heinrich (Gitarren) und Schlagzeuger Miggal Miesl alte Klassiker à la CCR, Blues Band oder ZZ Top und Nummern zeitgenössischer Bands wie Linkin’ Park, Audioslave oder 3 Doors Down. Dazwischen gibt’s jede Menge Songs made by „Fosterchild. Und das in bekannt hervorragender Live-Qualität. „Fosterchild“ im „Canada“, Obermauerbach, Samstag, 14. Januar; Einlass: 19.00 Uhr; Beginn: ca. 20.15 Uhr; Eintritt: frei!




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